Besuch bei Hanuman

Heute: Bergsteigen zum Shri Hanuman Mandir

Harmloser Beginn mit dem Besuch der Kirche Christ Church. Heute konnten wir sie im Gegensatz zu gestern besichtigen. 

Bild vom Inneren der Christ Church- wir ignorieren geflissentlich, dass meine Kurta nicht richtig sitzt. Der Mann hat das sogar fotografiert!!! Eine nette Inderin hat es dann später gerichtet. Ich sag es ja nur.
Hier hat angeblich schon Ringo Star eingekauft. Von uns nicht verifizierbar. Die Gebetsfahnen waren aber zu teuer. Müssen wir wohl noch weiter suchen.
Der lange oder eher steile Aufstieg

Laut einer von uns leider nicht fotografierten Tafel mit Aufstiegszeiten, sind wir für unser Alter super fit! Die Latte hängt da sehr tief. Zusammengefasst: es war echt fies. Der Muskelkater ist unser.

Ankunft bei Hanuman: Man beachte den strategisch gehaltenen Regenschirm. Abwehrwaffe gegen Affen!
Der Tempel
Beeindruckend
…auch von unten
Vorsicht Affe! Er könnte es auf deine Brille abgesehen haben. Das ist tatsächlich Taktik: die klauen in einem unglaublichen Tempo die Brillen und erwarten Futter, damit sie sie unter Umständen fallen lassen.
Die Affenkinder bei eher harmlosen Aktivitäten

Solange sie rutschen stört es ja nicht. Die Überfallkommandos auf dem Weg nach unten waren da schon schwieriger. Ein netter älterer Herr mit Brille in der einen und einem drohend geschwungenen Regenschirm in der anderen Hand, hat uns dann durch den gefährlichen Teil gelotst. Wir hatten dann unsere Brillen auch in der Hand. Besser ist das.

Im Café Under The Tree waren unsere Brillen in Sicherheit
Der Mann war schwerst entzückt!
Wieder zurück in The Mall

Jetzt geht es ans Packen. Morgen steht eine unendlich lange Fahrt an. Bitte daumendrücken, dass wir das Upgrade in der Schmalspurbahn noch kriegen. Sonst wir es noch anstrengender.

Vorstellung und Realität

Ein kurzes Gedankenspiel: wir stellen uns vor, wir wollen einen der nördlichsten Bundesstaaten besuchen. Genau genommen die Hauptstadt names Shimla. Diese liegt auf 2200 m Höhe und ist per Auto (Never!!!), Flugzeug (Flugscham lässt grüßen) oder einer Schmalspurbahn namens “ Himalayan Queen”, die sich romantisch die Berge hoch bewegt, erreichbar. Wenn dann auch noch Comfort Chair mit AC gebucht werden kann, ist die Wahl ja wohl klar. Nein, ich hatte überhaupt keine verkitschten Vorstellungen.

Nun zur Realität: bei strömenden Regen fahren wir von Chandigarh nach Kalka (dem Startbahnhof).

Und da steht sie: unsere Queen!
Adäquat gekleidet für den Anlass (die Turnschuhe mussten sein, haben nicht mehr in den Rucksack gepasst)
AC gibt es nicht- stand wohl im Kleingedruckten. Tendenziell eher Holzklasse (für die Rückfahrt haben wir schon geupgradet)
Da das Abteil nicht vollbesetzt war, war es ok- wir hatten beide jeweils zwei Sitzplätze.
4 1/2 Stunden reines Vergnügen
Sehr interessante Streckenführung
Zwischenhalt
Blick von unserem Balkon

Ausgesprochen interessant ist, dass es in der ganzen Stadt keine Rikschas gibt- hier ist definitiv Autofahren oder Gehen angesagt. Wir vermuten, dass die Rikschas die Höhenmeter nicht schaffen.

Morgen wird die Stadt erkundet. Wir rechnen mit dem Muskelkater des Todes.

Le Corbusier, Teil II

Wir stehen auf und: es regnet. Nicht dezent, nein: in Strömen. Da wir aber gestern aufgrund kleinerer Unpässlichkeiten nicht wirklich was von der Stadt gesehen haben, mussten wir trotz des Wetters los.

Erste Tat des Tages: Kauf eines Regenschirms. Disclaimer: wir haben ihn nicht gebraucht. Dafür war die Luftfeuchtigkeit aber dementsprechend interessant. Wir haben uns aber natürlich nicht von dem Plan einen 10 Kilometer Spaziergang durch die Stadt zu machen, abhalten lassen. Na ja, es soll ja Menschen geben, die nur durch Schmerzen aka Schweiß lernen. Hier also die Bilder:

Die Darstellung mit den Texten stimmt noch nicht. Schaffen wir aber erst morgen zu beheben (hoffentlich).

Spaziergang durch Parks zum Government Complex

Der Rosengarten
In der Nähe des College of Art natürlich Kunstwerke
Manche strecken die Zunge raus
Pause- eine der besseren Ideen des Tages

Eindrücke vom Stone Garden – das Ding ist unglaublich. Hätten wir so nicht erwartet.

Government Complex- eine offizielle Führung

Zur Belohnung sind wir dann in einem sauteuren Restaurant essen gewesen. Ausschlaggebend für die Wahl war die Tatsache, dass sie Bier ausschenken. Ja, sogar ich habe eines getrunken.

Morgen fahren wir in die Kälte und den Regen. Daumendrücken, dass das nicht so schlimm wird.

Morgens um 4 in Yogya

Morgens um 4 in Yogyakarta- da fehlt wohl das richtige Haarspray😁  n.b.: ungefähr 100000 Moscheen rufen gerade gleichzeitig zum Gebet.

Update 5.24 Uhr: unser Pick-up ist endlich da. Angekündigt war er für 4.45 Uhr. Meine Frustrationstoleranz ist um diese Uhrzeit nur rudimentär vorhanden!

Update 2: der durchschnittliche indonesische Hintern ist schmaler als unserer. Abzuleiten von der Sitzbreite im Bus😁

Muss der Tempel wohl Frau Wefers am bad-hair-day ertragen!

 

Der Mann hat ein Cap!

 

Sagte ich schon mal was über selfie- sticks?