und wir waren da! Zwar vernünftigerweise mit dem Bus- aber egal!

 

So sieht das Gelände aus- Partytime!

Auch das gibt es hier! Gut, dass wir keine Essen.

So sieht es aus Entfernung aus.

In Santiago de Cacém war unser Startpunkt. (Bisschen stolz sind!)

Falls es jemanden interessiert: im Vergleich zur Busverbindung hier, sind wir in BS traumhaft mit Öffis versorgt. Wir mussten 3 Stunden hier verbringen.

Dafür waren wir danach sehr gut essen.

In der Laundrylounge! Definitiv ein schlüssiges Konzept: Waschsalon und Restaurant in einem.

Tragfähige Aussage würde ich mal sagen!

Jetzt geht es nach Faro und dann demnächst zurück. Sehr lästig. Allerdings wird mir der Wind nur begrenzt fehlen.

oder der Beweis, dass Trotz nicht die ultimative Lösung für alles ist.

Ausgangssituation (wie allgemein bekannt): mehr oder weniger geplanter Pausentag in Carrapateira. Der Mann ging allein auf Stranderkundung und die Frau belastet ihre Füße gar nicht.

Hab ich wohl verpasst😬.

Gegen Abend war dann das Gehvermögen soweit wieder hergestellt, dass zumindest die Ernährung außer Haus möglich wurde.

Am nächsten Morgen (gestern) gelang es mir dann tatsächlich weitgehend schmerzfrei meine Schuhe anzuziehen. Die logische Konsequenz daraus? Ist doch klar: wir gehen die nächste Etappe! Sind ja nur 22 Kilometer. Ich sag ja: nicht wirklich intellektuell durchdrungen.

Tour war schön- auch wenn wir noch nie so langsam unterwegs waren.

Startpunkt- noch grinsend.

Schöne Streckenführung

Wenn sie schon keine Bänke bauen, muss man eben improvisieren.

Aufmerksame Anwohner sorgen für erschöpfte Wanderer. Konnten wir leider nicht nutzen, da ich mich nicht getraut habe, die Schuhe auszuziehen. Die Gefahr nicht wieder reinzukommen war real und definitiv groß.

Endlich: das anvisierte Dorf. Schade nur, wenn der Check in erst um 17.30 Uhr möglich ist- der Host war am Strand. Nicht gut für meine Füße.

Haben dann aber doch noch unser Beweisbild bekommen.

Nach der Befreiung von den Schuhen und der quasi-Unfähigkeit sich gehend vorwärts zu bewegen, war klar: die nächste Etappe steht auf der Kippe. Sind zwar nur 12+6 Kilometer (Zwischenstopp), wenn aber schon 5 Meter bis zum Bad ein Problem darstellen, ist eine rationale Entscheidung gefordert.

Um es kurz zu machen: wir sind Bus gefahren. Es ist mir gelungen meine Füße derart zu ramponieren, dass ich mich nicht mal an die ersten 12 Kilometer getraut habe. Ich möchte betonen: vernünftige Entscheidung. Und das von mir!

Wir sind also in Sagres

Der kleine Leuchtturm zwischen uns im Hintergrund wäre übrigens unser Zwischenziel gewesen.

Mal schauen was meine Füße morgen sagen. Sind ja nur 6 Kilometer eine Strecke.  Abwarten.

als man denkt, vermutet, plant oder bewertet.

Der Tag fing durchwachsen an. Keine Lust, schwere Beine, Sonne- also soweit nix Neues.

So sieht der Mann vor der Tour aus.

Dann fängt das Ganze auch noch mit üblen Höhenmetern an. Aua Rücken, aua Füße,Mimimi.

Geplant waren 18 Kilometer. Abweichend von den Etappen wollten wir Arrifana auslassen (bis dahin wären es nur 12 Kilometer gewesen) und schon ein Stück Richtung nächstes Etappenziel gehen. Unterwegs sollte es ein Hostel geben.

Das ganz hinten wäre Arrifana gewesen.

Dafür haben wir dann aber den Strandabstecher gemacht.

Glücklich gefunden.

Weidlich ausgenutzt!

Schon platt, aber es waren ja nur noch ungefähr 6 Kilometer geplant.

Schuhe nicht ausgezogen- war in Sorge, dass ich sie nicht wieder anbekomme.

Weiter bei Sonne.

Und dann: Hostel belegt! Kein Bett für uns!

Die Stimmung steigt!

Auch dieses Prachtexemplar eines Esels konnte uns nur begrenzt aufmuntern.

Nächste Dorf in 6 Kilometern. Da gab es wenigstens was zu trinken. Aufgrund mangelnder Lauffertigkeiten wurde dann die Entscheidung getroffen die letzten 5 Kilometer mit der Taxe zu fahren. Also Aufgabe nach knapp 28 Kilometern in strahlendem Sonnenschein.

Nach Ankunft haben sich dann diverse Dinge geklärt:

A) Projekt "vollständige Zerstörung der Füße der Frau" wurde erfolgreich beendet. Das Ganze fällt unter Forschung: Wo können überall Blasen auftreten. Spannende Erkenntnis: Eine vorhandene Blase kann durch den Druck eine neue Blase an benachbarter Stelle verursachen. Nein, das wollte ich nicht wissen. Ergo: Der nächste Pausentag ist fällig.

B) Arrifana zu umgehen war eine brilliante Idee: Nachmittags ist da ein Waldbrand ausgebrochen. Ausfallstraßen gesperrt. Wir wären evtl. nicht wieder weggekommen.

C) Heute etwas mehr gehen, damit wir morgen nicht so weit müssen, endete in: heute zwei Etappen damit morgen gar nix möglich ist. Plan nicht wirklich aufgegangen

D) Port- Tonic kann man mit Portwein und Tonic ganz einfach selber machen. Nur das ideale Mischungsverhältnis herauszufinden benötigt beherzte Selbstexperimente. Wir opfern uns'

Demnach pflegen wir heute die Füße und schauen was der Tag bringt.